Geschichte des Basketball - Schulcups

Der Basketball – Schulsport war lange Zeit nur in der Oberstufe der AHS und BHS angesiedelt. 1971 fanden in Lienz die erste Bundesmeisterschaft der Schulen Österreichs für diese Altersstufe statt (Bundesturn- und Spielfestausschuss).
In der Unterstufe (10 – 14 Jahre) gab es in einigen Bundesländern Schul-Wettkämpfe, aber keinen österreichweiten Bewerb. Damals dominierten die beiden Schülerligen Fußball (Schüler) und Volleyball (Schülerinnen) die Schulsportszene.

1981
Reaktivierung der Trainerausbildung durch Arno Klien.

1982
Im Frühjahr treffen sich auf Initiative des damaligen ersten ÖBV- Schulsportreferenten Arno Klien die Schulsportreferenten einiger Landesverbände: Alfred Wertner (Burgenland) Walter Freytag (Tirol), Hubert Kehrer (Oberösterreich), Peter Trink (Niederösterreich); Gerhard Judmayer (Steiermark) und Josef "Beppo"  Heitzinger (Kärnten). In diesem Treffen in Graz wurde die Idee dieses bundesweiten Bewerbs geboren. Die Idee jenes Regelwerkes, das sich bis heute bestens bewährt hat, stammt von Walter Freytag, der es zuvor schon mit Erfolg in Tirol ausprobiert hatte.

1983
Der Bewerb wird von der Abteilung Schulsportwettkämpfe des BMUK genehmigt und in das Schulsport - Programm aufgenommen, und Arno Klien machte sich erfolgreich auf die Suche nach Sponsoren.

1984
Im Schuljahr 1984 / 85 wird der 1. Bewerb des Basketball-Schulcups als Testbewerb nur für Schüler durchgeführt. Die erste Bundesmeisterschaft findet 1985 in Linz im BSZ Auhof statt. Sponsoren (Raiffeisen, Cospo) konnten gewonnen werden.
1. Bundessieger: BG/BRG 17 Wien-Geblergasse

1985
Aufgrund des großen Erfolges wird der Bewerb auch auf die Mädchen ausgedehnt. Als weiterer Sponsor konnte die Österreichische Milch- Informationsgesellschaft (ÖMIG) gewonnen werden und der neue Name des Bewerbs wurde zum Markenzeichen: “Schulmilchcup“ (SMC)
Die erste Bundesmeisterschaft für Schüler und Schülerinnen findet in Wolfsberg (Kärnten) statt. Hubert Kehrer wird zum Bundesreferent des Bewerbs ernannt. Der legendäre Name von Kehrer und Klien : K & K – Team. 1. Bundessieger der Schülerinnen wird das BG/BRG 15 Wien-Schmelz.
Durch Begegnungen mit und ohne Vereinsspieler in den Vorrunden, konnte wertvolles Potential erschlossen werden.

1992
Angeregt durch die Teilnahme des amerikanischen „Dream Teams“ mit dem Top Star Michel Jordan bei den Olympischen Spielen in Barcelona steigt die Teilnehmerzahl auf die Rekordhöhe von 350 Teams aus 220 Schulen. Der SMC, mittlerweile Vorbild für viele Schulsportbewerbe, etabliert sich hinter den beiden Schülerligen (Fußball und Volleyball) an der dritten Stelle und hat bis zum heutigen Tag einen Fixplatz im Österr. Schulsportkalender. Mit dem SMC ist es uns gelungen, den Basketballsport auch in der Unterstufe der AHS und in den Hauptschulen populär zu machen.

1994
Bei der Bundesmeisterschaft in Wels wird die Gründung des Bewerbs vor 10 Jahren gefeiert. Hubert Kehrer tritt die Nachfolge als ÖBV-Schulsportreferent von Arno Klien an, der als neuer FI in den AK-Basketball wechselt. Der Tiroler Landesreferent Hartmut Riser wird neuer Bundesreferent. Aus dem K & K wurde das H & H Team (Hubert Kehrer & Hartmut Riser). Beide organisierten bis 2010 gemeinsam mit dem Team der Landesreferenten den Bewerb sehr erfolgreich. Neuer Name des Bewerbs: "Raiffeisen Schulmilchcup" (RSMC)

1995
In Wien wird die 10. Bundesmeisterschaft feierlich begangen. Mit dem nächsten Schuljahr wurde der Name des Bewerbs geändert, da die Milch (Auflösung der ÖMIG) als Hauptsponsor, nach 10 Jahren als Partner ausscheidet: Raiffeisen – Basketball – Schulcup (RBSC).

1999
Bei der Bundesmeisterschaft in Weiz (Mai 1999) wird erstmals als neuer Wurfbewerb der „Knabbernossi Shooting Contest“ durchgeführt, entwickelt und konzipiert vom Steirischen Landesreferenten, Gerhard Judmayer. Die beiden Gewinner dürfen sich das Finalspiel der Herren-EM in Paris anschauen. Der neue attraktive Bewerb mit tollen Preisen wird seither bei jeder Bundesmeisterschaft durchgeführt

2002
Knabbernossi kann als Co-Sponsor gewonnen werden.

2003
Nach 20 Jahren erfolgreicher Kooperation zieht sich Raiffeisen als Hauptsponsor zurück. Die Agentur Success Sponsoring wird Partner-Agentur des KBSC.
Knabbernossi wird neuer Hauptsponsor des Basketball-Schulcups.
Neuer Name des Bewerbs: "Knabbernossi Basketball - Schulcup (KBSC)"
Der Arbeitskreis Schulbasketball wird auf eine neue rechtliche Basis gestellt.

2004
Nintendo kann als neuer Co-Sponsor gewonnen werden.
Neu als Sponsoren des KBSC: Ovomaltine und Rauch
Die Bundesmeisterschaft in Gmunden steht ganz im Zeichen „20 Jahre KBSC"

2005
Hauptsponsor des Bewerbs: Knabbernossi (KBSC 2005)
Co-Sponsoren: Rauch, Gestetner + lokale Sponsoren der BM 2005
Bundesmeisterschaft in Klagenfurt (Kärnten)

2006
Knabbernossi zieht sich als Hauptsponsor des Basketball-Schulcups zurück
Sponsoren: Gestetner und lokale Sponsoren der BM 2006
Bundesmeisterschaft in der Stadt Salzburg

2007
Basketball-Schulcup 2007 (BBSC 2007)
Sponsor: Gestetner + Lokale Sponsoren (BM 2007)
Bundesmeisterschaft: Schruns, Tschagguns und Nenzing (Vorarlberg)

2008
Basketball-Schulcup 2008 (BBSC 2008)
Sponsoren: Chevrolet Austria(neu), Gestetner'
Bundesmeisterschaft in Kapfenberg
Projekt „Kids for Kids – Wir geben Kindern keinen Korb“ in Kooperation mit Chevrolet Austria (Siegerprojekt: SHS Steyr)

2009
Basketball-Schulcup 2009 (BBSC 2009)
Bundesmeisterschaft in Güssing
Sponsoren: Chevrolet Austria und lokale Sponsoren
Projekt „Kids for Kids – Wir geben Kindern keinen Korb“ in Kooperationmit Chevrolet Austria (Siegerprojekt: Europagymnasium Klagenfurt)

2010
Basketball-Schulcup 2010 (BBSC) Bundesmeisterschaft in Wörgl (Tirol)
Lokale Sponsoren
Projekt "Kids for Kids" in Kooperation mit Chevrolet Austria: 2 Sportrollstühle für ein Tiroler Mädchen und einen OÖ. Burschen.
Vollversammlung des AK Schulbasketball im Schloss Tandalier (Radstadt)am 19. Oktober 2010: Ende der Ära Kehrer & Riser, Nachfolger: Gerhard Judmayer (Bundesreferent) und Chris Rami (ÖBV-Schulsportreferent)
23. Oktober 2010: Alfred Wertner, Mitbegründer des BBSC und langjähriger burgenländischer Landesreferent, stirbt im Krankenhaus Oberwart.

2011
Basketball-Schulcup 2011 (BBSC 2011)
Bundesmeisterschaft in Leobersdorf (NÖ)

2012
Basketball-Schulcup 2012 (BBSC 2012)
Bundesmeisterschaft in Wien

2013
Basketball - Schulcup 2013 (BBSC 2013)
Bundesmeisterschaft in Wels (OÖ)

2014
Basketball-Schulcup 2014 (BBSC 2014)
Bundesmeisterschaft in Tulln (NÖ)
Festveranstaltung "30 Jahre Basketball-Schulcup" 

2015
UNIQA Basketball-Schulcup 2015 (BBSC 2015)
Bundesmeisterschaft in Salzburg (S)

2016
UNIQA Basketball-Schulcup 2016 (BBSC 2016)
Bundesmeisterschaft in Villach (K)
8. Mai 2016: Norbert Bayer, ein langjähriger Förderer des Basketball-Schulcups, verliert den Kampf gegen seine schwere Krankheit.
Sein Lebensmotto: "ISF - Immer Schulsport - Freundlich!"


Die wichtigen Eckpunkte des Erfolges unseres Bewerbs:

  • erfolgreiche Kooperation zwischen Schule, Verein, Verband und Wirtschaft.
  • ein Regelwerk, das speziell auf die Schule abgestimmt ist. Landesbewerbe in 2  Kategorien: C1 (mit Vereinsspieler) und C2 (ohne Vereinsspieler). Die C1-Teams steigen erst später in den Landesbewerb ein. Beim Landesfinale wird das beste C-Team (Landesmeister) ermittelt, das dann an der BM teilnehmen darf.
  • Aus- und Fortbildung der Lehrer: Zentrale Instruktoren-Schulungen (ZIS).
  • Ausrüstungsaktionen, Intensive Öffentlichkeitsarbeit.
  • Die Bundesmeisterschaften werden als „Event“ organisiert.